Eigene Arbeiten

Mehrfachbeauftragung Karl-Friedrich-Gedächtniskirche, Karlsruhe 2017 – Engere Wahl

In Arbeitsgemeinschaft mit Allmann Sattler Wappner Architekten. Mitarbeit: Philipp Staab

Im Zuge einer allg. Betrachtung des baulichen Bestandes der ev. Kirchengemeinden Karlsruhes, wurde für die bekannte Kirche in Mühlburg ein hybrides Nutzungsmodell für die Zukunft entwickelt, welches versucht, aus einem monofunktionalen Kirchenraum einen Multifunktionsraum zu entwickeln, der verschiedenste Formen von Gottesdiensten mit aktiver Gemeindearbeit in „einem Haus“ vereint. Unter Wahrung der besonderen Geschichte haben wir zukunftsweisende, zeitgemäße und schöne Raumsequenzen entworfen, die allen aktuellen Nutzungsanforderungen der Gemeinde entsprechen, Potentiale für künftige Veränderungen bergen, aber die insbesondere den besonderen Charakter dieser Kirche erhalten und mit raumbildenden Maßnahmen fortschreiben.

Wettbewerb Neubebauung Wolfartsweier, 2017 – 2. Preis

In Arbeitsgemeinschaft mit Falk Schneemann. Mit Helleckes Landschaftsarchitektur. Mitarbeit: C. Fleischer, Ch. Kohlmann, M. Valet.

Der Entwurf für ein Entwicklungsgebiet am Ortseingang von Wolfartsweier besteht aus 81 Wohneinheiten, einer Kindertagesstätte und zwei Wohngemeinschaften für betreutes Wohnen. Aus dem Protokoll der Jury: „Die Arbeit überzeugt in Bezug auf ihre klare städtebauliche Struktur und ihre kraftvolle Architektursprache. Die Bauflucht der Ringstraße wird aufgenommen, mit der Dreigeschossigkeit und den geneigten Dächern, die den Geländeverlauf nachempfinden, wird eine Annäherung an die gegenüberliegende Bestandsbebauung erreicht. Im rückwärtigen Bereich, zur Landschaft hin, ist die Bebauung kammartig angeordnet, so dass für alle Wohnungen ein Bezug zum Freiraum besteht. Der Ortsrand Wolfartsweier wird auf selbstverständliche Art ergänzt.“

Planungswerkstatt Ortsmitte Grötzingen, 2016

In Arbeitsgemeinschaft mit Ludwig Wappner, Boris Milla. Mitarbeit: Christian Sünnen. Landschaftsarchitekt: AgenceTer, Ruth Ertl

In Kooperation mit engagierten Bürgern aus Grötzingen und dem Stadtplanungsamt Karlsruhe haben wir in einer diskursiven Planungswerkstatt eine städtebauliche und landschaftsplanerische Konzeption entwickelt, die in der Gesamtbetrachtung vom Städtebau bis hin zum Detail mögliche Handlungsstrategien für eine zukünftig vitale und lebenswertere Gestaltung der historischen Ortsmitte um den Rathaus- und Niddaplatz herum planerisch aufzeigen. Darüber hinaus sehen wir diese Neue Mitte als Nukleus für eine künftig noch erlebbarere Grötzinger Kulturmeile, die sich als Perlenschnur besonderer Orte von bürgerlichem Gemeinwohl, Kunst und Kultur vom Bereich um die Augustenburg im Süden, über den Martin-Luther-Platz, das gefasste Pfinzufer, den Niddaplatz, den Rathausplatz bis hin zum Laubplatz inhaltlich und baukulturell entwickelt.

Museum des 20. Jahrhunderts, Berlin – Ideenwettbewerb 2016

In Arbeitsgemeinschaft mit Ludwig Wappner, Falk Schneemann, Studentische Mitarbeit: Maurice Nitsche, Landschaftsarchitekt: AgenceTer, Henri Bava, Fotografie: Bernd Seeland

In der städtebaulichen Abwägung haben wir unsere Konzeption auf folgende übergeordnete Themen gesetzt: 1_Die Schaffung einer erlebbaren Mitte für den großmaßstäblichen Kulturraum mittels eines klar ablesbaren und in seiner Größe begreifbaren und bespielbaren Platzes. 2_Eine kompositorisch bauplastische Ergänzung der vorhandenen Architekturikonen und städtebauliche Überleitung aus dem Kulturforum insbesondere zum Quartier Potsdamer Platz. 3_Die klare stadträumliche und funktionale Zuordnung des neuen Museums zum baulichen Volumen und Freiraumkonzept der Nationalgalerie. 4_Das Neue Museum als baulicher und funktionaler Partner der Nationalgalerie und als zukünftig zentraler Ort für die Besucherinformation aller Kultureinrichtungen auf dem Kulturforum.

Kinderhaus für das KinderUNIversum am KIT, 2015

Sanierung Badezimmer Haus F, 2011

Bibliotheksmöbel der Fakultät für Architektur / KIT, 2010 

Bibliotheksmöbel: Entwurf und Ausschreibung

Umbau Bibliothek der Architekturfakultät / Karlsruher Institut für Technologie: Gestalterische Oberleitung der ersten Umbauphase, 2009-2010

Fotografie: Bernd Seeland, Karlsruhe

Sanierung Wohnhaus in Mannheim 2008 / 2014

Das Dachgeschoss des Doppelhauses in Mannheim Käfertal wurde 2008 als 2 Zimmer-Wohnung ausgebaut. 2014 folgte die Fassadensanierung des Hauses.

Städtebaulicher Ideenwettbewerb „Esslinger Tor“ Markgröningen, 2003 – 1. Preis 

In Arbeitsgescheinschaft mit Alexander Scheidel

Das Konzept sieht primär Maßnahmen für eine städtebauliche Klärung der raum- und strukturbildenden Elemente vor. Wesentlich für die hier vorgeschlagene Disposition der Gebäudevolumen ist die Bildung von Gassen und Plätzen dort, wo es die vorgefundene Stadtstruktur vorgibt und es wichtig ist diese zu erhalten und zu stärken. Die bestehende Grabenbebauung wird im Osten und Westen des Esslinger Tors durch neue Gebäudevolumen mit öffentlicher Nutzung baulich zum Abschluss gebracht. Der entstehende zentrale Raum am Esslinger Tor stellt einen neuen Orientierungspunkt für Besucher und Bewohner der Stadt dar und eröffnet dem Ankommenden den Blick zur historischen Altstadt.

Wettbewerb „Festhallenumfeld, Viersen“, 2002 – 3. Preis

In Arbeitsgemeinschaft mit Alexander Scheidel

Ausgehend von dem Leitgedanken eines Freiraumsystems von Stadtgärten werden für das Umfeld der Festhalle folgende Maßnahmen vorgeschlagen: Die von Nord nach Süd verlaufenden Grün- bzw. Freiräume sollen über eine „Grüne Klammer“ südlich der Festhalle miteinander verbunden werden. Durch die Aufwertung des Hermann-Hülser Platzes nach Süden gelingt es, den Festplatz unmittelbar mit dem Grünzug zu verknüpfen. Die von den Autos bzw. Marktnutzungen freigehaltenen grünen Ränder des Hermann-Hülser Platzes erhalten durch schattenspendende Bäum, Bänken, Spielflächen und begrünte Mauern und Lauben sowie der im nördlichen Platzbereich zentral gelegenen Trinkhalle hohe Aufenthaltsqualität.

 

Erbgut – tagen im Weltkulturerbe 

Diplomarbeit Sommersemester 2002

Die stillgelegte Völklinger Hütte ist als Zeugnis der Eisenindustrie ein wichtiges Dokument zur Wahrung der Identität und hat durch die Erklärung zum Weltkulturerbe 1994 stark an öffentlicher Bedeutung gewonnen. Mit der Einrichtung eines Tagungszentrums soll diesem öffentlichen Interesse nachgekommen werden. Unter Berücksichtigung des historischen Zeugnischarakters der Hütte befindet sich das Tagungszentrum an der Peripherie des Areals , an der Schnittstelle von Hütte und Stadt Völklingen. Das Tagungszentrum als steinerne Skulptur mit eigener Identität respektiert die Landmarke und wahrt gewisse Distanz zur Hütte.

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